Sanjai Kogulatasahan mag Handwerkliches und ist gern draussen. Die Lehrstelle als Netzelektriker bei der Energie Opfikon AG passt ihm deshalb ausgezeichnet. Die Bauberufe kennengelernt hat er an der Berufswerkstatt («BeWe») der Schule Opfikon.
Sanjai Kogulatasahan mag Handwerkliches und ist gern draussen. Die Lehrstelle als Netzelektriker bei der Energie Opfikon AG passt ihm deshalb ausgezeichnet. Die Bauberufe kennengelernt hat er an der Berufswerkstatt («BeWe») der Schule Opfikon.
Sein ursprünglicher Berufswunsch war zwar Zeichner, der für Architekten und Planer nach deren Vorgaben technische Zeichnungen sowie Planungsunterlagen erstellt. Im Frühling 2023 besuchte Sanjai Kogulatasahan die Berufswerkstatt der Schule Opfikon und dort im Speziellen Berufe im Baubereich – und erhielt so Einblick in neue Branchen, die er zuvor nicht kannte.
Im Sommer desselben Jahres machte er eine Schnupperlehre bei der Energie Opfikon AG, «und es hat mir gefallen», erzählt der 16-jährige – so sehr, dass er im Zuge seiner Lehrstellensuche noch eine ganze Schnupperwoche dort absolvierte. «Es war schon dort sehr abwechslungsreich», erzählt der junge Mann, «mal machte man dies, mal das.» Dafür sei man in der ganzen Stadt unterwegs. Die Arbeit gefällt im nach wie vor gut. Seit vergangenem Sommer arbeitet er nun bei der Energie Opfikon AG, welche die Stadt mit Strom und Wasser versorgt. Hier wird der 16-Jährige zum Netzelektriker ausgebildet – jenen Mitarbeitenden, die draussen für stabile Leitungen und eine reibungslose Stromversorgung sorgen – für Licht auf den Strassen.
Bis 2003 war das Stadtwerk eine Abteilung der Stadtverwaltung, dann wurden sie – nach einer entsprechenden Abstimmung – ein selbstständiges Unternehmen, das derzeit 26 Mitarbeitende beschäftigt, darunter einen Lernenden, Sanjai Kogulatasahan. Im Sommer vor seinem letzten Schuhljahr habe er viele Bewerbungen geschrieben und deshalb sehr früh diese Lehrstelle bekommen, erinnert er sich: «Das war im September oder Oktober. Dann hatte ich während des verbleibenden Schuljahres etwas Zeit für anderes – etwa zum Chillen.» Ausserdem widmete er sich dem Kickboxen, das inzwischen aber etwas in den Hintergrund gerückt ist. Dafür besucht er öfters das Fitnessstudio oder Gym.
Sanjai Kogulatasahan mag handwerkliche Arbeit. «Und ich bin und arbeite gern draussen.» Als Netzelektriker habe man beides, was er gut findet. Vorerst will er die dreijährige Ausbildung erfolgreich abschliessen. Danach will er die Berufsmittelschule (BMS) besuchen und sich auch im Beruf weiterbilden. «Was genau, weiss ich noch nicht», gibt er zu, «aber weiterlernen werde ich.»
An der Berufwerkstatt habe er Erfahrungen machen und herausfinden können, was er gut oder schlecht finde. Und auch, wenn man keinen dort vorgestellten Beruf ergreift, sei die aufgewendete Zeit nicht umsonst. «Wer Handwerkliches mag, findet dort viele Möglichkeiten», so Sanjai Kogulatasahan. Den aktuellen Schülerinnen und Schülern empfiehlt er, das auszuwählen, was ihnen gefällt und Spass macht. «Das macht glücklich und zufrieden», ist er sich sicher, «immerhin dauert die Lehre dann zwei, drei oder vier Jahre.»
Quelle: Stadt-Anzeiger Opfikon, Roger Suter